Die Sieben Weltwunder V Donnerstag, Jun 3 2010 

– Die Zeusstatue von Olympia

Der Koloss von Rhodos ist nicht die einzige Statue, die zum Weltwunder wurde. Im Tempel der griechischen Stadt Olympia stand ein riesiges Standbild des Zeus.

Der Baumeister der Statue war Phidias, der sein größtes Werk (das kann man bei zwölf Metern Höhe ruhig wörtlich nehmen) kurz vor seinem Tod 430 v. Chr. erst fertigstellte. Für das Meisterwerk wurden Unmengen an Gold und Elfenbein verbaut; Elfenbein für die nackten Körperteile und Gold für die Kleidung und Haare. Die Statue wurde nicht aus einem Guss geschaffen, sondern in Einzelteilen gebaut. Die vorgefertigten Elemente wurden dann auf ein Gerüst gesteckt und ergaben so die Statue.

Kurz nach Fertigstellung der Statue wurde Baumeister Phidias angeklagt. Er soll von einer anderen Baustelle, auf der er tätig war und eine ähnliche Bauweise anwandte, Gold für den Eigenbedarf abgezweigt haben. Er hat also das getan, was jeder guter Bauarbeiter auf dem Bau tut: klauen, was nicht niet- und nagelfest ist.

So in etwa hat die Statue ausgesehen. Der griechische Schriftsteller Pausanias hatte sie in einem Bericht ausführlich beschrieben.

Und auch dank einiger Münzfunde wissen wir, wie die Statue aussah. In der Hand hält er übrigens die Siegesgöttin.

Sehr anschaulich ist auch diese Rekonstruktion der Zeusstatue.

Was genau mit der Statue passiert ist, ist ein wenig unklar. Entweder wurde sie zu Zeiten des Oströmischen Reiches nach Konstantinopel geschleppt, wo sie im Jahre 475, also nach gut neunhundert Jahren bestehen, einem Brand zum Opfer fiel.

Oder aber die Zeusstatue hatte einen weltwundergerechten Abgang und wurde in Olympia mitsamt dem Tempel zerstört – mal wieder von einem Erdbeben.

Diese Erdbeben…

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Das Loch im Berg Freitag, Mai 28 2010 

– Der Regierungsbunker der Bundesrepublik

Hat sich jemand mal gefragt, was die Bundesregierung im Kalten Krieg gemacht hätte, wenn es zum Atomkrieg gekommen wär? Sicher wäre sie nicht in Bonn geblieben, um sich von russischen Mittelstreckenraketen atomisieren zu lassen. Nein, die Bundesrepublik leistete sich einen Regierungsbunker. Offizieller Name: Ausweichsitz der Verfassungsorgane der Bundesrepublik. Jahrzehntelang war der Bunker ein gehütetes Geheimnis, sehr idyllisch gelegen unter den Weinbergen von Ahrweiler, im Norden von Rheinland-Pfalz. Der gut 13 Kilometer lange Tunnel wurde geräumt und entkernt, bis auf zweihundert Meter, die erhalten wurden. Als Museum. Und ich war da. Aber zurück zum Bunker.

Der Bunker hat eine lange Geschichte hinter sich und war zu Beginn überhaupt kein Bunker. Nach der Gründung des Deutschen Kaiserreiches und der Eroberung Lothringens wollte man für die Wirtschaft eine Bahnlinie errichten, die das Ruhrgebiet mit seiner Kohle mit dem an Erz reichen Lothringen verbinden sollte. In der Nähe von Ahrweiler wurde dazu ein Tunnel durch die Berge geschlagen, denn die Bahnstrecke über die Berge zu legen, wäre zu umständlich gewesen und die direkteste Verbindung zwischen zwei Punkten ist nunmal eine Gerade. 1910 begann man mit dem Bau und trieb den Tunnel durch die Berge. Vier Jahre später brach der Erste Weltkrieg aus. Deutschland verlor den Krieg und musste Lothringen an Frankreich abtreten.

Damit war der schöne, fast fertige Tunnel nutzlos geworden. Das sahen auch die Franzosen so (gegen die der Tunnel ja letztenendes gerichtet war) und ließen die Eingänge sprengen. In der Zwischenkriegszeit wurde der Tunnel nicht weiter genutzt. Aufgrund des kühlen, feuchten Klimas wurde der beinahe-Eisenbahntunnel zur Champignonzucht verwendet.

Wirkliche Bedeutung bekam der Tunnel erst im Zweiten Weltkrieg. In den letzten Kriegsjahren bombardierten die Alliierten – nunja – im Grunde alles, was in Deutschland stand. Auch und vor allem die Rüstungsindustrie, weswegen viele Anlagen unter Tage verlegt wurden. In die ehemalige Champignonzucht zog nun die Rüstung ein. Im für Bombenangriffe unerreichbaren Tunnel wurden nun Abschussrampen für die V2-Raketen gebaut – von Zwangsarbeitern aus einem Nebenlager des Konzentrationslagers Buchenwald.

Nach Ende des Krieges ließen die Franzosen die Tunneleingänge schon wieder sprengen. Und schon wieder dauerte es nicht allzu lang, bis der Tunnel neu genutzt wurde. Denn 1955 trat die junge Bundesrepublik der NATO bei. Eine Bedingung der NATO an alle Mitgliedsstaaten war es, einen Ausweichssitz für die Regierung zu schaffen, um diese im Falle eines Atomschlags in Sicherheit bringen zu können. Die Bundesregierung suchte und entdeckte den Tunnel für sich. Dort sollte der Atombunker entstehen. Die Lage erschien ideal, nur eine knappe halbe Stunde von der neuen Hauptstadt Bonn entfernt, abgelegen, in einem Berg und ein Großteil der Arbeit, nämlich das Aushöhlen, wurde schon fünfzig Jahre vorher erledigt.

1960 begannen schließlich die Arbeiten am Tunnel und zukünftigen Bunker. Natürlich war das keine Angelegenheit, die einfach so herausposaunt wurde; die gesamte Anlage unterlag strengster Geheimhaltung. Zur Tarnung wurde das Gebiet zum Trainingsgebiet des THW erklärt, so konnte man vor der Bevölkerung die Bauarbeiten weitestgehend geheim halten.

Nach zwölf Jahren Bauzeit war der Bunker schließlich fertig. Die dreizehn Kilometer lange Anlage, die vom Marienthal unterbrochen wurde, war in mehrere Segmente aufgeteilt, von denen jedes einzelne eine eigene Strom- und Wasserversorgung und Luftfilter besaß. Die Haupteingänge waren durch jeweils zwei dicke Stahltore gesichert, die im Ernstfall innerhalb von zehn Sekunden geschlossen werden konnten. Der Bunker wurde rund um die Uhr einsatzbereit gehalten, man war stets in Alarmbereitschaft, falls der Russe Faxen machen sollte.

Die Anlage bot Platz für gut zweitausend Menschen und konnte, völlig isoliert und von der Außenwelt abgeschnitten, ca. dreißig Tage lang aushalten. Danach hätte Frischluft von draußen wieder zugeführt werden müssen. Vorgesehen war der Bunker nur für die Führungsschicht der Bundesrepublik, also Bundeskanlzer und -präsident, sowie das Kabinett und die Bundeswehrspitze sollten die administrative Funktion des Landes am Leben halten.

Alle zwei Jahre wurden NATO-Manöver durchgeführt, in denen der Ernstfall im Bunker erprobt wurde. Das bedeutet, dass die Kanzler und Minister ihre Staatssekretäre in den Bunker schickten, damit diese die Funktion eines Ministers (bzw. Kanzlers) während der Übung ausführen konnten. Die Übungen dauerten zwei Wochen. Die Arbeitstage waren je sechs Stunden lang. Das macht 18 Stunden Freizeit. Da dauern zwei Wochen gefühlt schon mal länger, sodass es im Bunker Räume für Filmvorführungen und Fitness gab. Ansonsten konnte man es sich höchstens in den Doppelbetten im Schlafteil gemütlich machen. Einzelzimmer bekamen nur Bundeskanzler und Bundespräsident, alle anderen mussten sich die Unterkünfte mit anderen Beamten teilen. Natürlich waren die Schlafräume nach Geschlechtern getrennt, trotzdem kam es während dieser Übung zu Bunkerbabys oder um genauer zu sein: etwa neun Monate danach. Irgendwie musste man die 18 Stunden ja totschlagen.

Den Bunker hat nie ein Kanzler oder Minister je von innen gesehen; keiner von denen hatte natürlich Zeit, für zwei Wochen von der Bildfläche zu verschwinden, um bei einem NATO-Manöver teilzunehmen in einem Bunker, den es offiziell gar nicht gab.

Mit der Wiedervereinigung und dem Ende des Kalten Krieges wurde der Bunker obsolet. Erst recht, als die Regierung beschloss, von Bonn nach Berlin zu ziehen. Doch was tun mit diesem Bunker? Immerhin fraß er jede Menge Geld und musste instand gehalten werden. In einfach zu versiegeln (wie es die Franzosen wohl gemacht hätten) ging nicht, denn wie das bei Bauwerken so ist, die in den 60ern gebaut wurden: Es wurden jede Menge giftige Materialien verwendet. Und da der Bunker und ex-Tunnel ein enormes Problem mit der Feuchtigkeit hatte und immer noch hat (Champignons, wir erinnern uns), bestand die Gefahr, dass die giftigen Dinge aus dem Tunnel ins Grundwasser gespült werden, was für die Region an sich eher ungut gewesen wäre.

Also wurde 1997 eine Ausschreibung gemacht, in der Hoffnung, dass jemand den Bunker kauft. Weswegen das jemand tun sollte, weiß ich nicht und es kam auch zu keinem Verkauf. Die praktikabelste Lösung war nun die Entkernung des Bunkers; bis auf die Tunnelröhre wurde alles rausgerupft und weggeschafft – bis auf besagte 200 Meter, die nun als Museum dienen.

Bleibt noch die Frage, wie sicher der Bunker war. Da gab es vor allem zwei Probleme.

  1. Der Bunker war ja eigentlich nur ein Tunnel. Also als solcher nicht auf Atomschläge vorbereitet. Die Zerstörungskraft von Atombomben wuchs im Rüstungswettlauf des Kalten Krieges exponentiell; die Bombe, die über Hiroshima abgeworfen wurde, hatte eine Sprengkraft von 21 Kilotonnen. Während des Kalten Krieges wurden Bomben entwickelt mit der Sprengkraft von hundert Megatonnen. Selbst ein indirekter Treffer hätte nicht nur die Gegend entvölkert und die Vegetation in Mitleidenschaft gezogen, sondern den Berg etwas verrutschen lassen. Was das für den Bunker bedeutet hätte, kann sich wohl jeder selbst ausmalen.
  2. Die Geheimhaltung. Natürlich blieb der Bevölkerung Ahrweilers nicht verborgen, was sich im Gebiet um das Marienthal abspielte, doch das war nicht das größte Problem. Das war nämlich die Spionage aus der DDR. Ostberlin war über die Lage des Bunkers und die Fortschritte beim Bau schneller und besser informiert als die Regierung in Bonn. 

Insgesamt kann ich einen Besuch des Museums nur empfehlen, die Führungen dauern etwa anderthalb Stunden. Einen guten Tipp dazu: warm anziehen! Im Bunker herrschen Tag und Nacht, Sommer und Winter, konstant 12°C. Wegen der Champignons. 

 

(Auf diesem Blog gibt’s viele Fotos und anderes zum Bunker)

Die Sieben Weltwunder III Donnerstag, Mai 27 2010 

– Die Pyramiden von Gizeh

Heute – nach langer Abstinenz meinerseits – gibt’s das dritte und wohl bekannteste Weltwunder: Die Pyramiden von Gizeh. Jedes Kind kennt sie und sind wohl das erste, was einem in den Sinn kommt wenn jemand „Ägypten!“ ruft. Pyramiden. Riesige Dreiecke aus Stein.

Gebaut wurden die Pyramiden vor etwa 4500 Jahren, also ca. 2500 vor Christus. Sie dienten, und das ist ja allgemein bekannt, als Grabstätte der Pharaonen. Ein Pharao baute noch zu Lebzeiten seine eigene Pyramide, die bestenfalls ganz knapp vor seinem Tod fertig wurde, sodass er darin beerdigt werden konnte. Um die Pyramiden herum wurden außerdem noch verschiedene Tempel gebaut, die jedoch nicht mehr erhalten sind – weswegen die Pyramiden etwas einsam anmutend im Sand stehen.

Einsam, aber mächtig. Beeindruckend, wie diese beinahe 150 Meter hohen Pyramiden da so stehen. Die höchste von ihnen ist wohl auch die berühmteste, nämlich die Cheopspyramide, benannt nach ihrem Erbauer und späteren Bewohner. Wie die Pyramiden genau gebaut wurden, weiß man nicht. Was den ein oder anderen Spinner „Forscher“ (Ich meine Sie, Erich von Däniken!) zu der Behauptung hinreißen lässt, dass überhaupt keine Menschen die Pyramiden gebaut hätten, sondern Außerirdische.

Wie dem auch sei, gebaut wurden die Pyramiden von einem riesigen Sklavenheer, das die gigantischen Steinblöcke (auf welche Weise auch immer) aufeinandergeschichtet hat. Interessant ist auch der Ort, auf dem die Pyramiden gebaut sind: Nicht nur ist Gizeh eine Art Friedhofsstadt im ganz alten Ägypten gewesen, sondern die Pyramiden selbst sind an interessanten Orten gebaut  worden. Sie stehen nämlich halb auf vom Nilwasser fruchtbar gemachten Boden und halb in der Wüste, was den Übergang vom Leben ins Jenseits verdeutlichen soll.

Genug gebrabbelt, hier nun ein Bild der Pyramiden. Falls sie wer noch nicht kennt:

Die Pyramiden von Gizeh (Obacht, Bild ist ziemlich groß)

Zum Schluss noch die Frage: Was wurde aus den Pyramiden? Ja. Sie stehen da nun. Seit über viertausend Jahren. Der Zahn der Zeit hat ein bisschen an ihnen genagt, wie man sehen kann, aber ansonsten stehen sie so da. Und werden wohl auch noch weitere vier Jahrtausende da so stehen. Diese unverwüstlichen Dinger! Die Pyramiden. Das einzige Weltwunder, das wir heute noch bestaunen dürfen.

Die Sieben Weltwunder II Mittwoch, Mai 19 2010 

– Der Koloss von Rhodos

Und weiter geht’s, das erste Weltwunder ist schon abgefrühstückt, heute folgt das nächste. Neben den Pyramiden ist der Koloss von Rhodos wahrscheinlich das bekannteste Weltwunder (den Pharos würd‘ ich mal so an dritter Stelle sehen).

Der Koloss war im Grunde eine Ehrenstatue für den Sonnengott Helios, die Helios nicht einfach so bekam, sondern aus Dank. In der Antike war Rhodos ein wichtiger Umschlagplatz und wurde um 300 v. Chr. von Demetrios I., dem Herrscher Makedoniens, belagert. Mit Hilfe der Ägypter unter Prolemaios I. und der Hilfe Helios‘ (zwinkerzwinker) überstanden die Rhodesier die Belagerung. Zum Dank bauten sie also dem Gott eine dreißig Meter hohe Statue aus Bronze, die, so nimmt man an, an der Hafeneinfahrt gestanden haben soll.

Wie der Koloss genau aussah, wissen wir nicht, aber es wird vermutet, dass er die Gesichtszüge von Ptolemaios I. gehabt haben soll. Und da er den Sonnengott darstellte, hatte er wohl eine Strahlenkrone auf dem Kopf. Vermutlich hatte er einen Bogen in der Hand, einen Köcher voll Pfeile auf dem Rücken und in der anderen Hand eine Schale, in der ein Feuer brannte, sodass der Koloss auch als Leuchtturm fungierte. Aus statischen Gründen müsste der Koloss etwa die gleiche Haltung gehabt haben, wie die Freiheitsstatue von New York (die ja auch eine Strahlenkrone trägt).

Eine Darstellung aus dem 16. Jahrhundert...

...und aus dem 19. Jahrhundert

...und aus dem 19. Jahrhundert

Was eine dreißig Meter hohe Bronzestatue zum Weltwunder macht, muss ich wohl nicht noch erklären. Wie dem auch sei, die Rhodesier hatten nicht lange Freude an ihrem hübschen Bauwerk. Knapp siebzig Jahre nach seiner Erbauung wurde der Koloss zerstört – und schon wieder war es ein Erdbeben, das ein Weltwunder plattmachte. Anders als die Ägypter, die ihren Leuchtturm nach dem ersten Erdbeben wenigstens wieder zusammenflickten, machten die Rhodesier erstmal überhaupt nichts. Pharao Ptolemaios III. bot sogar Geld für den Wiederaufbau an, doch die Rhodesier entpuppten sich als äußerst faules Völkchen. Um sich nicht weiter um die Bronzetrümmer kümmern zu müssen, setzten sie das Gerücht in die Welt, dass sie einen Orakelspruch hätten, der besagt:

Was gut liegt, das soll man nicht von der Stelle bewegen!

Und offenbar lagen die Kolossreste sogar ziemlich gut, denn die Trümmer konnte man noch gut 900 Jahre besichtigen. Bis die Araber die Insel eroberten und das taten, was wohl jeder tun würde, wenn er riesige Bronzeblöcke finden würde: sie sammelten die Bronze auf und verkauften sie.

Die Sieben Weltwunder I Donnerstag, Mai 13 2010 

 – Der Pharos von Alexandria

Die Sieben Weltwunder. Jeder hat schon einmal von ihnen gehört, aber kaum einer bekommt alle sieben aufgezählt.

Fangen wir heute also mit dem berühmten Leuchtturm von Alexandria an. Dieser wurde bereits unter dem Pharao Ptolemaios I. geplant, aber erst unter seinem Nachfolger Ptolemaios II. gebaut. Die Bauzeit betrug etwa zwanzig Jahre; fertiggestellt wurde er spätestens 282 v. Chr, in diesem Jahr wird er zum ersten mal in einer schriftlichen Darstellung erwähnt, der Leuchtturm.

Manch einer wird sich fragen, warum ich das Ding in der zweiten Überschrift ‚Pharos‘ von Alexandria genannt habe und nicht Leuchtturm und was mir denn einfiele und überhaupt. Nun, der Leuchtturm wurde im Grunde nach der Insel nahe der Stadt Alexandria benannt, auf der er erbaut wurde: der Insel Pharos.

Was macht diesen Leuchtturm nun zu einem Weltwunder? Der Pharos von Alexandria war der größte seiner Zeit – und mit 145 bis 152 Metern (je nach dem, wie man quellenmäßig schaut) das drittgrößte Gebäude der Welt.

Der Pharos von Alexandria in einer Rekonstruktion

Bleibt nur noch zu klären, was aus dem Leuchtturm wurde. Im achten Jahrhundert nach Christus wurde der Pharos durch ein Erdbeben schwer beschädigt, aber wieder repariert. Endgültig zerstört wurde er im 14. Jahrhundert, wieder durch ein Erdbeben. Die Trümmer wurden im Meer liegengelassen. Knapp hundert Jahre später wurden die Reste des Turmes in einer Küstenfestung verbaut.

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