Um ein wenig Struktur in die Chronologie meiner Einträge zu bringen, habe ich mich für die allseits bekannte Dreiteilung in Antike, Mittelalter und Neuzeit entschieden. Ich habe mich gegen eine weitere Zergliederung entschlossen, weil sie beispielsweise im Falle der Antike unnötig kompliziert und verwirrend wäre. Wenn Themen behandelt werden, die sich über mehrere Epochen erstrecken oder im Umbruch von zwei Ären liegen, werden diese Themen auch in mehreren Kategorien auftauchen.

Die Jahreszahlen zur Eingrenzung sind natürlich keine festen Stichdaten, sondern dienen lediglich zur Orientierung.

  1. Zur Antike rechnet man den Zeitraum zwischen 1200 vor Christus und 500 nach Christus. Wenn ich Kulturen behandele, die eigentlich nicht in das Forschungsgebiet des klassischen Altertumsforschers fallen, weil sie eigene Forschungsbereiche haben (zum Beispiel die Ägyptologie für das alte Ägypten), werde ich sie der Einfachheit halber unter dieser Kategorie ablegen.
  2. Das Mittelalter reicht von 500 bis 1500. Den Beginn des Mittelalters markiert die Absetzung des letzten (west-)römischen Kaisers im Jahre 476,  die Taufe des Königs der Franken, einem germanischen Stamm, um 500 und das Aufkommen des Islam um 600.
  3. Die Neuzeit reicht von 1500 bis gerade eben. Die epochemachenden Ereignisse, die den Beginn der Neuzeit markieren, sind die Erfindung des Buchdrucks um 1450 und das Aufkommen des Humanismus im 15. Jahrhundert oder die Entdeckung der Neuen Welt 1492, sowie die Eroberung Konstantinopels (heute Istanbul) durch die Türken 1453 und der Beginn der Reformation durch Martin Luther 1517. Die Neuzeit ließe sich noch weiter unterteilen; weitere epochemachende Ereignisse wären das Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 und die Entstehung des modernen Staatensystems oder die Französische Revolution 1789.

Gegen weitere Unterteilungen habe ich mich jedoch entschieden, weil sie weniger geläufig sind. Eventuell wird an einem späteren Zeitpunkt eine Erläuterung der hier unterschlagenen Unterteilung nötig werden, für den Anfang sollte das hier genügen.